Pflanzen, die in einer Erde mit Wurmhumus wachsen, haben eine mehrfach größere Blütenanzahl.
Die Beimischung einer kleinen Menge von Wurmhumus (10%) in handelsüblicher Blumenerde ist ausreichend, um die Blütenanzahl und das Wachstum aller Topf- und Balkonpflanzen erheblich zu erhöhen.
Nur so bleiben die für die Wirkung entscheidenden Mikroorganismen lebendig. Einmal ausgetrocknet, verliert Wurmhumus einen Großteil seiner Wirksamkeit. Die erforderliche Feuchtigkeit über 60% ist bei industrieller Verarbeitung, insbesondere bei feiner Siebung, nicht einhaltbar
Werbesprüche wie "feingesiebt" (3 mm und weniger) sind ein sicherer Hinweis auf minderwertige, für industrielle Verarbeitung getrocknete Ware.
Die Qualität von Wurmhumus ist von den Ausgangsstoffen und dem Herstellungsverfahren abhängig. Bester Wurmhumus wird mittels Handarbeit aus Rinder- und Pferdestallmist mit erhöhtem Anteil an Stroh gemacht.
Guter, reifer Wurmhumus:
Wurmhumus ist der beste natürliche "Langzeitdünger". Entscheidend ist nicht die Menge sondern die ideale naturgemäße Zusammensetzung und Verfügbarkeit. Alle Nährstoffe in Wurmhumus sind für Pflanzen in 100% verfügbarer Form vorhanden. Zusammen mit dem Reichtum an symbiotischen Mikroorganismen und Pilzen (Mykorrhizapilzen, Archaeorhizomycetes und vielen anderen) bilden sie mit deren Wurzeln eine Symbiose und tauschen Nährstoffe zu beiderseitigem Nutzen aus. Ein Vergleich mit chemischen Düngemitteln zeigt einen noch größeren Unterschied.